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„Engagement“ oder passive Investments in nachhaltig wirtschaftende
Unternehmen?
(Raum B212)
Während nachhaltige Investmentfunds sich bereits seit Jahren wachsender Beliebtheit erfreuen, wird in letzter Zeit verstärkt die Frage nach einer aktiven Ausübung der Stimmrechte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung laut. Vorreiter auf diesem Gebiet ist die Schweizerische Anlagestiftung Ethos, die durch ihre Anträge gegen das Doppelmandat von Nestle-Konzernchef Brabeck bekannt wurde. Auch andere Investmentgesellschaften - wie z.B. die Care Group oder die ZKB - befassen sich derzeit intensiv mit der Frage, auf welche Weise und nach welchen Richtlinien Stimmrechte im Dienste aller Stakeholder ausgeübt werden können. Was soll mit Engagement erreicht werden? Ist es legitim, unter diesem Ansatz in nicht nachhaltig wirtschaftende Unternehmen zu investieren? Wie lässt sich Erfolg messen?
In unserem Workshop wollen wir Vorschläge sammeln und Lösungsansätze aufzeigen, wie eine auf transparenten Richtlinien basierende interne policy aussehen könnte, die das Ziel hat, Engagement zu betreiben. Dabei spielen Fragen nach dem Sinn und den Grenzen des Engagements genauso eine Rolle, wie die Frage, ob und inwieweit durch Dialog (Engagement light) vielleicht bessere Ergebnisse erzielt werden können als durch die Ausübung der Stimmrechte. Entscheidet sich eine Investmentgesellschaft für letzteres, so kommt dem Bündeln von Stimmrechten eine wesentliche Bedeutung zu, um eine Shareholder Resolution Erfolg versprechend einzureichen.
| Experten: |

Kaspar Müller (pdf)
Ethos,
responsAbility |

Ingeborg Schumacher (pdf)
UBS AG
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Patrick Wirth (pdf)
Care Group |
| oikos Team: |
Till Schweizer, Marcel Thieliant |
| In Zusammenarbeit mit CareGroup, Schweiz |
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