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Lösungswege für die Verschuldungsproblematik
(Raum B214)
Die grosse Überschuldung der Entwicklungsländer gibt schon seit Jahren Anlass zur Diskussion. Die Aufmerksamkeit der Medien hat sich jedoch in jüngster Zeit vermehrt anderen Themen zugewandt. Wie die G8-Konferenz vom Juli 2005 gezeigt hat, büsste diese Problematik aber keineswegs an Aktualität ein, und daher wollen wir mit diesem Workshop das Augenmerk, sowohl von Entscheidungsträgern als auch von Studenten, wieder vermehrt darauf lenken.
Einerseits leiden immer noch viele Menschen in Entwicklungsländern unter der Schuldenlast ihres Landes. Dies nicht zuletzt aufgrund der Einsparungen, zu welchen sich ihre Regierungen gegenüber dem Internationalen Währungsfond (IWF) und anderen internationalen Finanzinstituten verpflichten mussten. Andererseits können die Schuldenerlasse durch Industrieländer nicht immer die angestrebten Ziele erreichen, da Korruption, Mangel an genügend ausgebildeten Fachkräfte und „bad policy“ in solchen Ländern verbreitet sind.
Unter diesen Umständen ist eine nachhaltige Entwicklung schwer vorzustellen. Daher wollen wir in unserem Workshop unter anderem den folgenden Fragen nachgehen:
• Ist ein radikaler Schuldenerlass sinnvoll oder gibt er falsche Anreize, welche zu einer erneuten Verschuldung führen?
• Wie können wir verhindern, dass ganze Länder in die Schuldenfalle geraten?
• Wie können Industrieländer wie die Schweiz zu einer nachhaltigen Verbesserung der Verschuldungsproblematik beitragen?
| Experten: |

Heinz Hauser (pdf)
Universität St. Gallen |
Elizabeth Astete Rodrìguez
peruanische Botschafterin |
Dusan Zivkovic
UNCTAD |
Lukas Schneller
SECO |
| oikos Team: |
Chang Chen, Oliver Futterknecht, Daniela Lütscher, Andrea Tribelhorn
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| This workshop is held in english. |
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